Lx Radio Mai 2026: Im Gespräch mit dem QueerHistoryMonth Hamburg
Shownotes
Im Mai 2026 hat Lx Radio Mira-Kristin vom QueerHistoryMonth Hamburg zu Gast.
Vom 1. bis 31. Mai wird Hamburg wieder zum lebendigen Archiv: Beim QueerHistoryMonth wird gezeigt wie vielfältig, mutig und kreativ queere Geschichte ist. Im Interview erzählt Mira-Kristin, wie die Idee für den QueerHistoryMonth entstanden ist und welche spannenden Formate und Veranstaltungen es in diesem Monat in Hamburg zu erleben gibt.
https://queerhistoryhamburg.de/
Außerdem gibt es wie immer eine Buchrezension, sowie den queerfeministischen Newsflash.
Transkript anzeigen
00:00:09: Herzlich Willkommen zu unserem ganz persönlichen Platz der Utopie.
00:00:14: Nämlich zur Sendung von Alex Radio im Mai zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:19: und es ist für uns eine ganz besondere Sendung, denn wir haben gerade festgestellt Es gibt Alex Radio jetzt exakt seit sechs Jahren.
00:00:28: unsere erste Sendung lief nämlich im Mai Zwanzigzwanzigg.
00:00:31: Das ist ein Grund zum Feiern würde ich sagen Und Wir Haben das Zum Anlass genommen um uns heute mit Mira Christine vom Queer History Month Hamburg hier live im Studio zu unterhalten.
00:00:43: Wir freuen uns sehr, dass Mira Christina ist!
00:00:45: Hallo!
00:00:46: Hallöchen!
00:00:48: Und wir haben natürlich
00:00:50: auch viele coole
00:00:51: queere Künstlerinnen die wir heute spielen.
00:00:54: das erste war jetzt Schrottgrenze mit Live is Queer und ihr hört jetzt noch das Lied Pretty Like a Boy von Dump Him.
00:01:05: Dann geht das mit dem Interview los und später in der Sendung haben wir wie immer auch einen queer feministischen Newsflash für euch.
00:01:12: Und eine Buchrezension.
00:01:15: Viel
00:01:16: Spaß!
00:01:23: Hallo, Mira-Kristin Wie schön dass du es im laufenden Queer History Month geschafft hast zu uns ins Studium zu kommen.
00:01:31: Das freut uns wirklich sehr
00:01:33: und
00:01:34: spricht offensichtlich für eine extrem gute Organisation dieser ganzen Veranstaltung.
00:01:39: Erstmal die Frage Du hast den ins Leben gerufen.
00:01:43: Wie bist du auf diese Idee gekommen?
00:01:45: Ich antworte gleich auf eure Frage vorweg, möchte mich immer bedanken und sagen ich freue mich sehr dass wir hier sein dürfen das wir eurer Hörerinenschaft einladen dürfen mehr über den Cohistory Month zu erfahren.
00:01:57: Ich mache mal meinen Elevator-Pitch den ich schon ganz vielen Menschen erzählt habe und ich finde es immer ganz spannend zu sehen wie die Leute darauf reagieren.
00:02:06: Wir haben einunddreisigst Tage, vom ersten bis eindreißigsten Mai findet der Quay History Month statt.
00:02:11: An diesen einund dreißig Tagen findet dieses Jahr einundfünfzig Veranstaltungen statt.
00:02:16: Völlig krass!
00:02:16: An mehr als achtzig Terminen und durchgeführt wird das Ganze von mehr als hundertfünftig Ehrenamtlichen.
00:02:24: Und das gibt euch eine ganz gute Vorstellung davon.
00:02:28: So ein Wumms in der Stadt, das ist wirklich eine basisdemokratische Bewegung.
00:02:33: Wir machen Politik, wir schreiben nicht nur Geschichte sondern wir wirken auf die Stadtgesellschaft rein und das Ganze machen wir mit Schirmscham und Melone und mit viel Spaß und Queerjoy wie das in der queeren Community oft der Fall ist.
00:02:46: gute Mine zum bösen Spiel.
00:02:48: Wir lassen uns nicht unterkriegen!
00:02:50: Und die Organisation ich glaube das war deine Ausgangsfrage ist in dieser Struktur wunderbar eingewebt denn Es ist auf viele Schultern verteilt.
00:02:59: Es gibt ein kleines Kernteam, was sich auf Marketing und Vertrieb konzentriert, auf Netzwerken.
00:03:07: Und die einzelnen Veranstaltungen kommen aus der Community und kommen von unseren Allies.
00:03:13: Das heißt jede Veranstaltung, die ihr seht auf unserem Veransthaltungskalender... Ihr schaut gleich mal im Internet nach ... kommt von einer anderen Gruppe oder einer anderen Person und die Inhalte kommen aus der Community.
00:03:26: Das heißt auch hier, wir machen keine Koalition.
00:03:29: Wir stellen die Frage gibt es einen queerhistorischen Bezug?
00:03:32: Und alle Events, die dann eingereicht werden mit einem queerh historischen Bezug dürfen stattfinden.
00:03:39: Und das ist eine offene Einladung an die gesamte Community, in alle Menschen, die sich einbringen wollen.
00:03:43: An unsere Allies gestaltet den Monat mit und das ist die Antwort auf die sehr komplexe Frage wie es das denn organisiert?
00:03:49: Jede Veranstaltung für sich!
00:03:52: Und da drüber gibt es das Netzwerk oder den Regenschirm oder den regenbogen wenn man so will der Orga-Gruppe.
00:04:00: und wir sind im Moment vier Leute... Vier nur!
00:04:03: ...vier nur und wir wuppen den gesamten Kommunikations- und Netzwerkgedanken, der dahinter steht.
00:04:11: Und ich meine... Ich habe gelesen dass es euch seit Jahrzehntausendvierundzwanzig erst gibt!
00:04:18: Und ich mein diese vier Leute müssen ja dann trotzdem sehr viel
00:04:23: Arbeit oder
00:04:24: so da reingesteckt haben um das jetzt schon so groß geworden ist in so kurzer Zeit weil die anderen queeren Leute in der Stadt müssen ja davon mitkriegen, dass es dieses Format gibt uns sie sich da beteiligen können.
00:04:38: Wir haben ganz klassisch Klingen geputzt.
00:04:41: Das war tatsächlich eine Fleißaufgabe, die aber auch wahnsinnig charmant ist weil wir konnten einfach ganz viele Menschen treffen kennenlernen und ganz interessante und spannende Persönlichkeiten einladen.
00:04:54: Und genau so hat es angefangen!
00:04:55: Wir standen zu zweit auf dem Weihnachtsmarkt und haben uns überlegt die aktuelle politische Situation wird kritischer und kritischer.
00:05:03: Und dann kam der erste Glühwein und der zweite Glühweihen, und am Ende des Abends waren wir uns sicher dem Beitrag den wir leisten können ist etwas organisatorisches – und wir kannten uns mit Festivalorganisation aus!
00:05:16: Dann haben wir gesagt ja wenn das was wir können machen wir doch das!
00:05:21: So haben wir gestartet und dann sind wir tatsächlich losgegangen und haben bei den Leuten angeklopft und die Idee vorgestellt.
00:05:30: Und die Idee des Queer History Months selber kommt nicht von mir.
00:05:35: Die ist eine Idee, die in fourhundertundneinzig in den USA gestartet ist – in Analogie zu dem Black History Month oder Women's History Month und genau mit der gleichen Intentionen zu sagen das ist ein Teil der Geschichte und dieser Teil wird nicht in Schulen unterrichtet und hat wenig öffentliche Aufmerksamkeit.
00:05:56: Es ist so wichtig diese Geschichte zu erzählen!
00:05:59: Und deshalb wurden zum Beispiel der Black History Month oder auch der Women's History Month ins Leben gerufen, um sowohl die eigene Community als auch Menschen außerhalb der Community einzuladen daran teilzunehmen und sich zu bilden.
00:06:12: Etwas zu lernen!
00:06:14: So hat Rodney Wilson in Missouri den damals noch lesbian and gay history month gegründet Und ihr seht, auch diese Geschichte wächst und versteht dass das zu klein gedacht war und ist mittlerweile Queer History Month geworden.
00:06:32: Es gibt ein internationales Komitee aller Queer-History Months weltweit die sich dann einmal im Quartal vernetzen und Best Practice austauschen.
00:06:43: Und sagen, bei uns hat das geklappt und hier haben wir Folgenschwierigkeiten.
00:06:47: was gibt es für Backlashes?
00:06:48: Was gibt es aber auch für Gewinne oder Erfolge die man feiern kann um voneinander und miteinander zu lernen?
00:06:55: Wir sind tatsächlich von Rodney eingeladen worden auch Teil dieser Gruppe zu sein.
00:07:00: unser erstes Treffen steht noch aus und ich
00:07:02: bin schon ganz aufgeregt
00:07:02: die anderen internationalen Organisationen kennenzulernen.
00:07:07: Wow,
00:07:08: das ist ja cool dass man damit dann auch gleich direkt so Teil von einem internationalen Movement wird und
00:07:12: voneinander lernen kann.
00:07:14: Das es so schlau
00:07:15: macht ja auch Sinn beim Thema Queer History Months und Geschichte Lernen weil das ja in der queeren Bewegung oft zum Problem ist älterst nicht lernen können oder es die nicht unbedingt diese Kontinuitäten, dass es sie nicht gibt.
00:07:30: und wie schön das das nicht nur in jeder einzelnen Stadt jetzt so gelebt wird sondern auch dieser voneinander lernen und Wissen weitergeben.
00:07:38: Gedanke da gleich mit
00:07:40: gemacht werden.
00:07:41: Hier in Deutschland hatte ich als Vorbild Berlin.
00:07:46: In Berlin gab es zehn Jahre lang ein Queer History Month bis, sagen wir sechs, fünf, zwanzig bis zu den Jubiläumen.
00:07:56: In unserem ersten Jahr war deren letztes Jahr und dann gab es in Berlin eine Wahl, wo sich noch mal die Karten neu gemischt haben und Gelder neu vergeben wurden und besonders im Kulturbereich einen Keilschlag vorgenommen wurde.
00:08:09: Und das hat unter anderem auch durch die Stadt finanzierte Hauptamtliche Stelle Disco History Month getroffen, die ersatzlos gestrichen wurde mit sehr kurzer Vorlaufzeit.
00:08:21: Und ein mit Hauptamtlichen aufgebauten Organisation kann nicht ehrenamtlich fortgeführt werden.
00:08:27: Das möchte ich politisch festhalten, das geht nicht.
00:08:31: Das wäre technisch möglich aber inhaltlich geht es nicht und entsprechend wurde dann nach dem zehnten Jubiläum der Queer History Month in Berlin leider abgewickelt und vielleicht kommt Berlin nochmal zurück, dass wir die Geschichte zeigen.
00:08:47: Auf jeden Fall... stehen wir gerne zur Verfügung, um unsere Best Practice zu teilen oder in den Dialog zu gehen sich gegenseitig zu unterstützen gemeinsam Veranstaltungen zu machen.
00:08:57: Oder auch jede andere Stadt in Hamburg in Deutschland ist eingeladen zu schauen.
00:09:05: Wollen wir eine Veranstaltung machen?
00:09:07: Dann können wir es doch trotzdem Cohistory Month nennen!
00:09:11: Also
00:09:13: der Queer History Month ist nicht nur ein Queer history month.
00:09:15: wenn ich den ganzen Monat füllen kann.
00:09:17: wie würdest du die Ideen
00:09:19: beschreiben?
00:09:21: Die Ideen... Also erst mal, ich lade einen Unfug zu machen.
00:09:27: Punkt!
00:09:30: Ich zitiere hier gerne das Motto von Hans-Jadik Helb eine ehrenamtliche Organisation aus Hamburg die ganz großartige Arbeit leistet und deren Motto ist einfach Punkt Machen Punkt.
00:09:43: Und wenn ihr euch das auf der Zunge zergehen lasst, dann kann man das so vielfältig betonen und so viele Bedeutung rausziehen.
00:09:49: Das hat mich sehr motiviert, dass ich gesagt habe, ich mache es jetzt einfach!
00:09:55: Ich mach es mir auch einfach indem ich anfange.
00:10:00: Ich biete schon länger queerhistorische Stadtführungen an und hab mir selber gesagt, ich biete eine Führung an – das ist eine Veranstaltung.
00:10:07: damit steht der Monat Punkt.
00:10:09: Fantastisch!
00:10:11: Und das war dann im Jahr zwanzig, vierundzwanzig.
00:10:13: weil mein persönliches Medimalziel habe ich gesagt auch wenn fünf Veranstaltungen zusammenkommen super und zehn da wäre ich richtig stolz.
00:10:22: und im ersten Jahr sind vierund zwanzige Veranstaltung
00:10:25: eingereicht worden.
00:10:26: Wow!
00:10:27: Das heißt diese Flamme dieses Feuer das kommt aus der Community.
00:10:32: Ich hab einen Funken gesetzt aber der Brand Der brennt auf ganz anderer Energie und mit ganz anderer Motivation.
00:10:38: Und die Leute hören von dieser Option, und nutzen sie gerne!
00:10:44: So möchte ich andere auch ermutigen fangt mit einer Veranstaltung an und erzählt es anderen... ...und dann kommt manchmal was zurück und manchmal mehr als man erwartet und manchmal eher als ein Liebes- und so schließt sich der Kreis.
00:10:59: Deshalb nennt es Queer History Month oder Queeringeschichtsmonat legt los und schaut was passiert.
00:11:05: Das ist so schön, weil es eine Sichtbarkeit der queeren Community auch im Hier und Jetzt schafft.
00:11:11: Weil das heißt Queer History Month aber es macht nicht nur unsere Geschichte sichtbar sondern ja auch was an aktuellem queeren Leben hier in dieser Stadt vorhanden ist.
00:11:20: und oft sind es ja Initiativen die sonst gar nicht voneinander wissen unbedingt Und das ist so Schön dass so ein niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeit damit
00:11:30: auch gegeben
00:11:31: ist.
00:11:31: Ja und eine wichtige.
00:11:36: Ein wichtiges Element dafür ist in meiner Perspektive auch, dass wir sagen Wir können euch nicht finanziell unterstützen aber ihr braucht doch keinen Beitrag leisten.
00:11:45: Wir machen das ehrenamtlich und Ihr seid eingeladen es auch ehrenamtlich zu tun bringt schon mal ein ganzes Thema aus der Diskussion raus.
00:11:54: Wer kriegt eigentlich wie viel Geld und wie muss das versteuert werden?
00:11:57: Und da hängt ja wahnsinnig viel dran, und werden Geldern einen Zweck
00:12:00: entfremdet.
00:12:01: Man könnte jetzt in die Tiefe gehen und in dem Moment wo man sagt wir nehmen das Thema Geld erstmal raus.
00:12:06: Wir sagen ich habe zehn Zeitstunden!
00:12:09: Das ist meine Währung.
00:12:10: was hast du?
00:12:11: Hast du drei Zeitstunde?
00:12:13: Super Hier ist ein Angebot was du damit machen kannst auch dazu beigetragen und hat geholfen, dass Leute sich schnell einbringen wollten.
00:12:26: Weil es war so ein ganz niedrigschwelliges... Ich biete das jetzt an!
00:12:30: Und wenn nur drei Leute kommen macht doch nichts.
00:12:31: Dann haben sie drei Leute eine richtig tolle Zeit gehabt.
00:12:36: Es ist dann nicht bei drei Leuten geblieben.
00:12:38: So viel kann ich schon mal verraten.
00:12:40: Das wird uns die Bude eingerannt.
00:12:43: Ja?
00:12:44: Wir haben wirklich ganz tolle Zahlen von Teilnehmenden.
00:12:49: Wir hatten jetzt gerade, hat das Einhorn-Kollektiv eine Theateraufführung im Bereichshof in Hamburg durchgeführt.
00:12:56: Drei Tage, neun Veranstaltungen, vierzig Slots waren pro Veranstaltung möglich.
00:13:03: Sie hatten eine fast ninetyfünfprozentige Auslastung.
00:13:09: Es waren zwei nicht ganz ausverkauft aber der Rest
00:13:13: war Ja auch so eine tolle Veranstaltung.
00:13:17: Ich habe das gesehen in eurem Veranstaltungskalender,
00:13:19: so ein immersives
00:13:21: Theaterstück dass die Geschichte in einem historischen Gebäude
00:13:26: erlebbar
00:13:27: macht im wahrsten
00:13:28: Sinne des Wortes.
00:13:30: ich
00:13:31: war geflasht
00:13:32: von.
00:13:34: Große Schlagwort ist dort Erlebnisbasiertes Lernen nicht Theoretexte-Welzen, sondern einfach mal erleben und einzelnen Personen folgen.
00:13:42: Das Theaterstück hatte als Idee man wird einem Avatar zugeordnet also einer einem Charakter Und läuft durch unterschiedliche Räume und die ganzen Charaktere begegnen sich untereinander und Es war es war fabelaftes verspannend.
00:13:57: das war überraschend.
00:13:58: eine großartige Produktion an einem super
00:14:00: Ort.
00:14:02: Ich
00:14:03: würde mich sehr freuen wenn das nochmal
00:14:04: aufgeführt wird und apropos historisches
00:14:08: Elemente wieder lebendig machen.
00:14:10: Du hast auch Musik mit in die Sendung mitgebracht,
00:14:14: das
00:14:14: freut uns wirklich sehr und wir würden jetzt das erste Stück spielen dass du mitgebracht hast.
00:14:21: vielleicht
00:14:21: willst du uns sagen
00:14:24: was das ist und warum du das ausgewählt
00:14:26: hast.
00:14:27: Ich war gestern Abend in dem Theaterstück und das Lila-Lied hat in dem Theatrestück eine ganz große Rolle gespielt.
00:14:34: Und deshalb habe ich mir das heute gewünscht, dass Lila lied wie das die Autoren in dem Stück gestern so wunderbar beschrieben haben, war ... Die internationale der queeren Community in den zwanziger Jahren also der Gassenhauer, der gespielt wurde.
00:14:49: Wenn der aus irgendeiner Tür kam dann wusste man da bin ich zu Hause, da bin Und das war in einer Zeit vor Legalisierung, wo noch viel über Kodierung gegangen wurde.
00:15:04: Wo versteckt kommuniziert wurde, wo man sich heimlich treffen musste.
00:15:08: ein ganz wichtiges Element um sich als Community finden zu können.
00:15:12: und dieses Lied war ganz wichtig für die damalige Zeit für die Community und für dass sich
00:15:18: finden
00:15:19: und deshalb freue ich mich dass ihr dieses Liet jetzt kennenlernen
00:15:22: dürft.
00:15:23: vielen Dank.
00:15:43: Wir sind wieder zurück bei
00:15:45: Leeradio,
00:15:46: eurer queerfeministischen Radiosendung auf reinneunzig.nullmegahertz oder
00:15:51: fsk-haa.org
00:15:53: im Stream
00:15:54: heute
00:15:55: mit
00:15:56: Mira Christine vom
00:15:58: Queer History Month Hamburg.
00:16:00: und auch das zweite Lied hast du mit in die Sendung gebracht.
00:16:05: Das Lied heißt Hannelore und war von oder ist von Claire Waldorf und Claire Waldorf war eine queere Ikone in den zwanzigertreißiger Jahren.
00:16:17: Und sie kommt aus dem Ruhrpot, wenn ihr Ruhrpotschnauze mit Berliner Scham mischt, dann könnt Ihr Euch vorstellen was für eine Bühnenpersoner Sie hatte!
00:16:26: Das Besondere war dass sie sehr offen lesbisch gelebt hat.
00:16:29: Sie war vierzig Jahre mit ihrer Partnerin zusammen Und die beiden sind auch tatsächlich im Abstand von einem halben Jahr gestorben voneinander und liegen zusammen in einem Grab, was in der damaligen Zeit auch nicht selbstverständlich war.
00:16:43: Und neben Marlene Dietrich war die Kläre wirklich eine der großen Superstars in den zwanziger-dreißiger Jahren und hat eben auch so wie ihr das gerade gehört habt offen queere Texte gesungen.
00:16:55: Und hier in Hamburg ist sie übrigens auch aufgetreten, da wo jetzt die Europapassage steht stand früher ein Vergnügungshaus also mit Ballsaal und Bühne.
00:17:05: Hieß Haus Vaterland und dort ist sie ein- und ausgegangen und ihre Konzerte waren immer sehr ausverkauft und entsprechend auch das Publikum.
00:17:13: Bund
00:17:14: würde man bei Haus Vater Land nicht denken.
00:17:16: Nein!
00:17:19: Ja spannend was du auch über die Geschichte weißt.
00:17:25: musikalisch wie auch Sonst kommt das alles vom Queer History-Manz.
00:17:29: Hast du selber viel gelernt bei deinen Veranstaltungen?
00:17:32: Ja, ich lerne viel!
00:17:33: Ich habe mir vorgenommen einen möglichst vielen Veranstaltung teilzunehmen.
00:17:38: Bei einundfünfzig veranstaltung an ein dreißig tagen ist es nicht immer möglich aber ich versuche wirklich Präsenz zu zeigen und das bedeutet ich lernte auch immer ganz viel.
00:17:49: Und außerhalb des Queer Street Months biete ich queerstorische Stadtführung an und in der Vorbereitung habe ich natürlich auch das eine oder andere Buch gelesen, Kleinigkeiten gelernt.
00:17:59: Solche schönen Geschichten wie mit
00:18:00: Claire
00:18:01: merke ich mir gerne.
00:18:03: Es ist wirklich beeindruckend!
00:18:05: Ich kenne viele Veranstaltungen wo die Veranstalter sich so vornehmen wenn sie gut organisiert sind dass sie eine Veranstaltung selber besuchen können.
00:18:12: Du scheinst da weit mehr unterwegs zu sein und deinem Met-Organisator
00:18:18: innen vielleicht
00:18:19: auch.
00:18:21: Genau, das wäre jetzt die Frage also du und der Glühwein und die Freundin unter Weihnachtsmarkt.
00:18:30: und wie ist dann der Rest von deinem Team entstanden?
00:18:33: Und wie organisiert ihr euch?
00:18:35: Also habt ihr unterschiedliche Aufgaben oder macht ihr alle alles?
00:18:38: Wie funktioniert ihr so?
00:18:41: Also des Team hat mich gefunden.
00:18:44: Das ist wirklich ganz zauberhaft, weil ich natürlich das nicht alleine wuppen kann.
00:18:50: Da hängt so viel dran und Unterstützung ist wahnsinnig
00:18:53: wertvoll.".
00:18:54: Und dann kam Hardy auf mich zu und hat gesagt, Ich würde daher gerne einen Beitrag leisten!
00:18:59: Was kann ich tun?
00:19:01: Und dann hat Hardy jetzt tatsächlich den kompletten Social Media Auftritt übernommen und wuppt das Ding geht mal auf Instagram schaut mal auf Facebook.
00:19:09: dass sind die beiden Kanäle wo wir unterwegs sind.
00:19:12: Der haut quasi täglich ein Post raus und bewirbt online unsere ganzen Veranstaltungen, stellt noch Bilder ein.
00:19:19: Von den Veranstaltung bedankt sich im Anschluss bei den Leuten macht die gesamte Kommunikation wenn dort Kommentare drunter sind.
00:19:27: also Hadi ist da ganz verrückt und wild unterwegs und leistet wahnsinnig viel.
00:19:33: Und dann genauso aus dem heiteren Himmel kam eine E-Mail von Laura Die gesagt hat Ach, ich würde gerne was mit Presse machen.
00:19:45: Großartig!
00:19:46: Bitte schön.
00:19:47: und dann hat Laura losgelegt und hat unsere Pressekontakte organisiert, hat Zeitschriften angeschrieben, hat Fernsehsendungen angeschrien, hat Interviews im Hinnerk koordiniert... Wir sind dieses Jahr zum zweiten Mal mit einem großen Artikel im Hinerk vertreten, das uns wirklich sehr gefreut hat und die Zusammenarbeit war immer excellent und wahnsinnig unterstützend Und diese Kontakte müssen ja auch koordiniert und organisiert werden.
00:20:12: Das ist das, was Laura gemacht hat.
00:20:15: Jetzt kam Julie noch dazu eine Kollegin, die auch im Pressebereich tätig ist und dort mit anpackt.
00:20:22: Denn auch da gibt es immer noch mehr, was man machen kann.
00:20:26: Die beiden wuppen jetzt gerade den Quiz-Remanz auf dieser Ebene.
00:20:31: Dann kam tatsächlich auch auf einen Aufruf, möchte noch jemand mitmachen als sich Miriam gemeldet die mich unterstützt im Einstellen auf Veranstaltungskalendern.
00:20:42: Das heißt, wir haben unsere eigene Homepage und dann gibt es ja noch ganz viele andere Homepages wie Q-Tip, wie rausgegangen.de.
00:20:49: Hamburg Tourismus hat eine Veranstaltungsbörse wo dann zum Beispiel Hotels ihre Posts rausziehen und das muss auch alles eingestellt werden.
00:20:58: Das heisst Miriam nimmt jede Veranstaltetung in die Hand und dupliciert sie in die Welt hinaus.
00:21:04: Das ist auch eine wahnsinnige Zeitentlastung und auch nochmal eine Inhaltskontrolle, denn wenn zwei Augen mehr über die Texte lesen, dann fallen noch mal schneller die Rechtschreibfehle
00:21:12: auf.
00:21:13: Und das ja auch
00:21:14: spannend weil euer Publikum dadurch ja
00:21:16: auch total divers wird, weil
00:21:19: oft bleiben Veranstaltungen
00:21:21: in so einer spezifischen Bubble und wenn ihr aber über so viele unterschiedliche Kanäle geht gibt es ja auch die Chance dass ganz unterschiedliche Leute
00:21:29: euer Angebot nutzen können.
00:21:31: Das ist auch ganz bewusst unsere Intention.
00:21:33: Wir möchten, dass sich alle Menschen willkommen fühlen.
00:21:36: D.h.,
00:21:37: Menschen aus der Community als auch Menschen die mit der Community verbunden sind weil die Schwester lesbisch oder der Bruder trans ist oder weil die Patentante non-binär ist oder das Kind oder der Vater oder also Menschen, die indirekt mit der community verbunden und als auch allies sind, die vielleicht keine direkte Verbindung haben aber einfach sagen eure Geschichte ist wichtig Und da versuchen wir wirklich über verschiedene Plattformen zu gehen, verschiedene Kanäle zu eröffnen.
00:22:06: und umso mehr freue ich mich, dass ihr einen weiteren Kanal für uns geöffnet habt im wörtlichen Sinne.
00:22:10: Danke fürs Funken!
00:22:13: Wir vielleicht so auch nochmal eine neue Zielgruppe
00:22:14: erreichen?
00:22:16: Ja, wir freuen uns, dass wir unseren Hörenden so tolle spannende Inhalt bieten können.
00:22:24: Da interessiert uns natürlich, was für Veranstaltungen gibt es denn dieses Jahr?
00:22:28: Kannst du uns
00:22:29: ein paar
00:22:30: Highlights nennen.
00:22:31: Die Hälfte ist ja jetzt schon vorbei aber die andere Hälfe steht ja zum Glück
00:22:35: noch bevor!
00:22:36: Ganz genau und wir haben wirklich noch ein paar highlights, die auch sehr unterschiedliche Zeitabschnitte und auch unterschiedliche Themen abdecken.
00:22:47: Wir haben zum Beispiel am neunzehnten, das ist Dienstag eine große Gedenkgala auf Kampnagel.
00:22:53: Die sowohl mit den KZ-Gedenkstätten Neuen Gamme als auch Kampnnagel, also auch diversen Einzelkünstlerinnen und Künstlern entstanden sind.
00:23:01: Und das wird ein Riesenwumms am neuneinzehntem um neunzien Uhr dreißig Kampmnagell im Kvier.
00:23:09: erst euch das nicht entgehen.
00:23:10: Da wird unter dem Titel wir leben!
00:23:13: Wir kämpfen für Glück und Liebe Queere Geschichte und Queer Joy gefeiert.
00:23:18: Und das werde ich nicht verpassen, und freue mich wenn ihr auch dabei seid!
00:23:23: Wir haben aber noch ganz viele andere Themen.
00:23:26: Wir beschäftigen uns.
00:23:27: unter anderem gibt es Veranstaltungen zum Thema der AIDS-Krise.
00:23:31: dort wird Gottfried Lorenz unser Schirmherr des Queer History Month wird aus dem Buch Trockne niemals Tränen ohne Handschuhe berichten.
00:23:41: Das ist ein Dokumentaroman aus Schweden den Gottfriedlern auch noch in seiner Freizeit einfach übersetzt hat ins Deutsche und jetzt aus der deutschen Version vorliest.
00:23:52: Und es wird über die AIDS-Krise beispielhaft in Schweden berichtet, und das ist eine sehr gute Vorlage um zu verstehen wie die AIDS Krise eigentlich weltweit auf die schwule Community im Besonderen eingewirkt hat und welche persönlichen Schicksale dahinter stehen ein farbelhaftes Buch nicht verpassen, das ist am einundzwanzigsten.
00:24:13: Dann findet zum Beispiel in der Kunsthalle wenn ihr einen Hamburger Kunsthall, wenn ihr ein Blick auf Kunst und Kunstgeschichte werfen möchtet dort findet ein Salon statt for you guys only.
00:24:25: zu dem Thema der Ausstellung wo es sich ja auch um Miniaturen handelt die man am Herzen getragen hat.
00:24:31: und was am Herz ist dass das sieht niemand.
00:24:34: also es ist auch durchaus ein sehr queeres thema was die kunsthalle sich dort anschaut Nämlich das, was trage ich am Herzen und welche Kunst gehört dorthin.
00:24:45: Und dann gibt es noch Kinofilme.
00:24:46: hier im Metropolis des High QFF hat nochmal am Zweiundzwanzigsten einen Film statt der verlorenen Seelen auch ein wahnsinnig spannendes Zeitzeugnis von Rosa von Braunheim Ein Film auch in Gedenken an Rosa von Braunheim.
00:25:00: Wir haben ein großes Thema.
00:25:02: dieses Jahr ist ein dreiteiliges Element.
00:25:05: Hier bin ich Julia dort war ich Jürgen ist der Titel.
00:25:09: Es geht um eine transidente Person, die seit den Fünfzigern bis in die Zwei-Tausendzehner Jahre hinein auf St.
00:25:15: Pauli gelebt hat und die Geschichtswissenschaftlerin Eva Decker hat die Geschichte im Auftrag von Julia Böhmer aufgearbeitet und sie hat Julia Böhm auch mehrere Jahre persönlich begleitet und in dem Sinne von Julia Bäumer wird jetzt ihre Geschichte beispielhaft für transidente Geschichte in Deutschland für aber auch Transidentität auf St.
00:25:37: Pauli und St.Paulie-Geschichte sowohl mit einer Führung, Ausstellung oder Buchvorstellungen gewürdigt.
00:25:45: Das ist wirklich ein ganz tolles mehrteiliges Element!
00:25:49: Und natürlich darf auch nicht ein Ausflug nach Ulstdorf zur Momento-Elsgrabstätte fehlen.
00:25:56: Zeitzeuginnengespräche, unsere Zeitzeugen sind wirklich sehr aktiv.
00:26:02: Machen zwei Events wo sie aus ihren eigenen Erfahrungen berichten.
00:26:07: Wir werden über die tunden Olympiade vor zwanzig Jahren noch mal was hören können.
00:26:13: Wir setzen uns aber auch mit Macht, Ausschlüsse, Zugänge, Perspektiven queerer Geschichtsschreibung auseinander.
00:26:24: Wo es wirklich noch mal um den theoretischen Ansatz gibt was ist Geschichtschreibungen und wie beeinflusst alles was drum herum passiert das was erzählt wird und wer erzählt wird was auch noch mal einen ganz interessanten Blick auf den QS Freemans an sich stellt, weil auch wir sind nicht neutral.
00:26:45: Wir wählen ja auch unsere Geschichten aus und welche wählen wir noch nicht aus?
00:26:48: Und was fällt hinten runter?
00:26:50: Also ist auch diese theoretische Auseinandersetzung die wissenschaftliche auseinandersetzung mit dem, was wir in der Praxis machen und was wir erzählen wichtig für uns zur Selbstreflektion.
00:27:02: Und regt natürlich auch euch an nochmal kritisch auf Geschichtsschreibung zu schauen.
00:27:05: also ihr merkt Es gibt noch so viel.
00:27:08: Da ist für jede Person etwas dabei, wo man sagt ja das mag ich und den Film finde ich interessant.
00:27:13: schaut auf der Homepage vorbei unter Veranstaltung findet ihr noch die gesamte Liste.
00:27:18: wir haben erst die Hälfte.
00:27:19: da kommt noch ganz schön was.
00:27:21: Wow!
00:27:21: Die Vielfalt der Format ist echt beeindruckend
00:27:25: Und
00:27:26: Wir Können jetzt direkt damit nochmal übergehen zur Musik als Format.
00:27:32: Du hast nämlich von Marlene Dietrich auch
00:27:34: noch was mitgebracht.
00:27:36: Ja Wenn die beste Freundin ein Lied von Marlene Dietrich, was im Duett gesungen wird.
00:27:43: Was vielleicht auch sich nicht nur auf eine Zweisamkeit bezieht Auch ein Klassiker aus den zwanziger Jahren.
00:27:50: Ich finde es einfach charmant Musik mitzubringen, die man vielleicht so nicht kennt Die aber in einer Zeit sehr wichtig war und sehr bekannt war.
00:27:58: Also stellt euch vor Lady Gaga Dann habt ihr ungefähr die Reichweite von der Dietrich bei uns in der Community.
00:28:07: Ich freue mich, das Lied zu hören!
00:28:08: Danke!
00:28:09: Ich liebe deine Vergleiche!
00:28:33: Wir haben einen historischen Sprung gemacht von Marlene Dietrich zur Dopamin-Einzechs Eins mit Quicherie.
00:28:41: Wir bleiben beim Thema Queer Joy und Ihr hört Alex Radio im Mai auf fsk-h.org und im Nachhinein auf diversen Streamingplattformen sowie auf freie-radius.net.
00:28:58: Wir haben heute zu Gast im Studio Mira Christien vom Queer History Month Hamburg.
00:29:05: Der Queer history month läuft im Moment hier in Mai, in Hamburg Und das wäre nämlich unsere nächste Frage an dich
00:29:14: Warum
00:29:14: Mai?
00:29:17: Der Mai hat sich für den Quiz-Tree-Month in Deutschland quasi von alleine präsentiert.
00:29:24: In Deutschland gab es seit eighteenhundertseinundsiebzig, den Paragrafen im Strafgesetzbuch hundertfünfundsibzig.
00:29:34: Alle Historikerinnen und Historiker unter uns haben das sagen achtzehnmal ein siebzig.
00:29:37: Natürlich da wurde das Deutsche Kaiserreich gegründet.
00:29:40: Na ja natürlich natürlich natürlich!
00:29:42: Da wurde das erste deutschlandweite Strafgesetzbuch eingeführt.
00:29:47: Dort wurde eben dieser fängnisvolle Paragrafhundertfünfundsiebzig festgeschrieben, der gleichgeschlechtliche der Sex zwischen Männern bestraft hat.
00:29:57: Punkt!
00:29:58: Zu unterschiedlichen Zeiten mit einer unterschiedlichen Strafe während des Kaiserreichs und während der Weimarer Republik mit einer deutlich liberaleren Gesetzesgebung – die Nationalsozialisten haben diesen Paragrafen entmenschlicht – eine völlige Vernichtung der queeren Community basierend auf diesen Paragrafen
00:30:19: eingeleitet.
00:30:21: Und der Paragraf ist unverändert, bis heute neunundsechzig in Westdeutschland bestehen geblieben.
00:30:27: Abgeschafft wurde er erst nineteenhundertvierneunzig und meine Frage ist dann eigentlich immer erinnert ihr euch noch an Ace of Tate?
00:30:35: All that she wants das Lied.
00:30:37: Erinnert Ihr Euch noch dass das in den Schatz war?
00:30:40: In dem Jahr wurde der Parograf erst abgeschafft als Das Lied auf Nummer eins der deutschen Schatz.
00:30:46: Wir sprechen hier also von einer Geschichte, die sehr aktuell ist.
00:30:51: Wo noch ganz viele Leute aktive Erinnerungen haben.
00:30:54: und bis dahin gab es diesen Paragrafen.
00:30:57: Also den Paragraphen eins, sieben fünf.
00:31:00: Und der siebzehnte Mai, der siebtzehntepünfte war schon immer ein Tag an dem queere Menschen ein besonderes Augenmerk gelegt haben.
00:31:09: Es gab auch Die kodierte Frage nach dem Geburtstag und wer am siebzehnten, fünften Geburtstag hatte.
00:31:16: Das war auch immer in einer Zeit, in der Homosexualität oder gleichgeschlechtliches Begehren kriminalisiert wurde.
00:31:23: Auch eine Kotfrage!
00:31:24: Und natürlich ist am siebtzehnten Fünften auch der Eider-Hobbit.
00:31:29: Der Eider Hobbit ist der Tag an dem Homosexualitet aus der nicht mehr als Krankheit klassifiziert wurde sondern gestrichen wurde aus dem Katalog.
00:31:41: Das ist ein sehr wichtiger Tag, der jedes Jahr begangen wird.
00:31:44: Und das findet eben auch im Mai statt.
00:31:46: und in Hamburg gibt es die Tradition, dass der LSVD zum Rainbow-Flesch einlädt.
00:31:51: Diese Einladung leite ich jetzt eins zu eins einfach an alle Hörerinnen.
00:31:55: weiter kommt um achtzehn Uhr auf den Rathausmarkt.
00:31:59: Der LSVd wird dort mit dem Rainbowflash politisch Stellung nehmen.
00:32:05: zum Eiderhobbit und diesen Tag im besonderen Gedenken Und das beantwortet vielleicht diese lange, lange Antwort ist die Frage warum im Mai.
00:32:15: Deshalb im Mai weil es sich für Deutschland anbietet.
00:32:19: aufgrund unserer spezifischen Geschichte und auch auf Grund des Eiderhobbit international findet der QHM tatsächlich mal im November statt besonders in den USA oder mal im Februar und wir haben uns eben aus den genannten Gründen dafür entschieden das im Mai zu machen, zumal auch schon der Berliner QHM in May stattgefunden hat.
00:32:41: Wow!
00:32:42: Da steckt so viel drin in dieser Antwort.
00:32:45: Vielen Dank.
00:32:46: Genau ihr könnt den Rainbow Flash auch nochmal auf der Homepage von euch
00:32:50: finden
00:32:52: die da
00:32:52: lautet
00:32:54: www.queerhistoryhamburg.de.
00:32:59: oder wenn ihr bei Google einfach Queer History Month Hamburg eingebt dann landet ihr da auch.
00:33:04: Perfekt
00:33:06: Und jetzt sind wir ja schon ein bisschen sozusagen in der politischen Dimension gelandet,
00:33:13: die
00:33:14: nachdem wir ja so eine Zeit gehabt in den Neunzigern und Anfang der Zweitausender wo sich progressiver anfühlte und so als ob wir
00:33:24: eine
00:33:26: größere Normalisierung in der Gesellschaft erfährt ist ja gerade eher so ein Feeling von Backlash und neujahr Neoconservatismus.
00:33:37: Wie blickst du denn auf die Zukunft des Queer History
00:33:42: Month?
00:33:45: Positiv, Punkt!
00:33:47: Ich möchte optimistisch sein, denn solange ich nicht weiß wie es ausgeht kann ich genauso gut annehmen dass es klappt.
00:33:53: Und auch die Geschichte sagt eigentlich Dass sich das die Zeit immer für die queere Community gearbeitet hat.
00:34:06: Wir kommen aus einer Zeit, wo queere Menschen verfolgt ermordet wurden.
00:34:14: Wo wir strafrechtlich verfolkt wurden und da gab es Veränderungen zum Positiven in Deutschland nicht überall auf der Welt auch das ist mir bewusst.
00:34:23: In Deutschland haben wir einige Rechte gewinnen können Und ja wir sind unter Druck.
00:34:30: Ja deshalb machen wir auch den Queer History Month um unsere Rechte sichtbar zu machen, um einzutreten.
00:34:38: Auch um dem ganzen abstrakten Thema ein Gesicht zu geben und durch dieses Sich-Kennen auch Verständnis schaffen.
00:34:51: Und was wünsche ich mir für den Queer History Month?
00:34:53: genau das?
00:34:54: Und dass wir uns in der Stadtgesellschaft etablieren als ein Festival, was allgemein bekannt ist wo allgemeine Menschen sagen Da gehe ich jedes Jahr zu einer Veranstaltung, so wie zum Beispiel bei der Pride Week.
00:35:08: Mittlerweile sehr bekannt ist es gibt ein Pride-Haus und man immer mal scant und sagt oh cool das ist meine Veranstaltung da geh' ich hin!
00:35:16: Und genauso beim High QFF den Filmtagen im Oktober.
00:35:20: wir wissen alle dass die Stadt finden und wir schauen alle durch die Kataloge durch auf der Euro-Page und denken ach Katastrophe viele Filme.
00:35:26: ich weiß gar nicht wo ich hingehen soll.
00:35:28: So wünsche ich mir einen Dreiklang in der Stadt schaffen Mit dem Blick zurück, wo kommen wir her?
00:35:37: Wer sind wir?
00:35:38: Was ist unsere Community-Identity in aller Vielfalt?
00:35:43: und deshalb auch das Wort Queer.
00:35:45: Weil wir so viele Buchstaben haben und vielleicht noch so viele Identitäten die keinen Buchstab haben.
00:35:52: Und wenn ich das Wort queer verwendet dann habe ich einen Möglichkeitenraum für alle.
00:35:57: Alle dazwischen und außerhalb und die sich dazu gehörig fühlen oder nicht.
00:36:02: Und mit dem Blick zurück können wir anfangen.
00:36:05: Mit der Frage wer sind wir, was macht unsere Identität aus?
00:36:09: Fangen wir an.
00:36:10: Gefolgt vom Pride Month also den Pride-Monat wo wir schauen... Wo wollen wir hin?
00:36:18: Was
00:36:19: fordern wir ist dann sozusagen der Dreiklang zu Ende in dem wir beim CSD ganz laut sagen das ist unsere politische Forderung.
00:36:28: und das besondere am CSD Hamburg Claim von den Mitgliedern und Mitglieder, erinnert man das?
00:36:36: Von den Personen die Mitglied sind bei Hamburg Pride selber ausgesucht wird und diskutiert wird.
00:36:43: Das heißt wir können unseren eigenen politischen Claim aussuchen.
00:36:48: Wir können ihn mitbestimmen und dann auch einfordern.
00:36:52: Und ja der CSD ist umstritten mit kommerziellen Elementen und mit allen Argumenten die ich hier nicht wiederholen muss.
00:37:00: Und trotzdem möchte ich mich dafür stark machen und zu sagen, Sichtbarkeit ist so wichtig.
00:37:07: Sichtbarkeit ist nicht das einzige Handwerkszeug was wir brauchen um uns für unsere Rechte einzutreten.
00:37:14: aber zweihundertfünfzigtausend Menschen!
00:37:17: Neunzehntundundzwanzig als die Hannelore gesungen wurde da standen nicht zweihundertfünftigtausende Leute da.
00:37:25: und mir es egal ob die tanzen oder ob die stummen vor sich hingehen und sich lange langweilen.
00:37:30: Wichtig ist, sie sind da.
00:37:34: Und dann können wir das ergänzen um alternative Demonstrationen, um andere Formen von Protest.
00:37:40: und in diesem Blumenstrauß liegt die Stärke.
00:37:43: Da möchte ich gerne den Queer History Month einreihen, dass wir das betrachten als einen Teil unserer großen politischen Forderung, die wir untermauern mit Identität, mit Zugehörigkeit, mit Geschichte, die sichtbar wird und die nicht so schnell wieder ausradierbar ist.
00:38:03: Das ist eine große
00:38:04: Aufgabe.
00:38:05: Da frag ich mich, habt ihr Pläne oder neue Ideen fürs nächste Jahr?
00:38:09: Immer!
00:38:11: Kein Monat wird wieder andere.
00:38:13: also dieses Jahr ist auch schon wieder anders als die beiden Vorgängerjahre und das vierte Jahr wird auch wieder ganz bunt werden.
00:38:20: Ich hoffe dass wir uns zu einem gewissen gerade konsolidieren Also dass eine Kontinuität da ist, dass Veranstaltungen die schon mal waren und funktioniert haben vielleicht noch mal angeboten werden damit man die Chance hat sie auch zu sehen wenn man dieses Jahr im Urlaub war oder verhindert war, oder aus anderen Gründen nicht teilnehmen konnte.
00:38:38: Ich hoffe auch dass die Leute, die dieses Jahr etwas angeboten haben nächstes Jahr auch wieder etwas anbieten und dadurch eine gewisse Community und eine Stabilität reinkommt wie man zusammenarbeitet.
00:38:49: ich hoffe aber auch das sich Kooperationen ergeben was ich dieses Jahr auch schon gezeigt hat.
00:38:55: Die Gedenkgala die am Dienstag stattfindet ist eine Kooperation aus verschiedenen Organisationen in dem ersten Jahr eigenständig gearbeitet haben und dann gesagt haben, Mo Memo.
00:39:05: Aber meins sind Verstärker!
00:39:07: Und an diese wahnsinnige Gale auf die Weine
00:39:09: gestellt haben,
00:39:10: die wirklich opulent und gigantisch wird.
00:39:14: Was auch eine Facette von Feierniss, von Queer Joy... Das ist meine Hoffnung, dass wir da Kontinuität reinbekommen.
00:39:25: Ich lade alle ein wenn euch etwas fehlt, wenn ihr sagt, aber warum gibt es nicht?
00:39:32: kommt auf mich zu.
00:39:33: Lass uns darüber sprechen, wie wir das möglich machen und ob ihr diesen Beitrag vielleicht leisten möchtet oder vielleicht auch einfach nur die Idee platziert.
00:39:42: Und das ist meine Hoffnung dass wir da kreativ bleiben wild bleiben aber gleichzeitig auch eine Kontinuität und Ruhe reinkommt so dass Wir wissen es können immer wieder
00:39:54: neue leute dazu kommen.
00:39:56: Das ist spannend dass du das sagst weil das auch einem
00:39:59: unserer fragen
00:40:00: ist Wie man mit euch in kontakt treten
00:40:02: kann
00:40:02: was es überhaupt für Aufgaben gibt und wie euch unsere Hörer in Supporten können.
00:40:08: Also alle können uns super einfach Supporten.
00:40:12: erzählt von Queer History Month.
00:40:14: Punkt, ganz simpel!
00:40:16: Beim nächsten WG-Brunge erzähltes oder im Hörsaal erzähltes oder erzähltest in einem Familientisch.
00:40:24: je mehr Leute davon gehört haben desto besser.
00:40:28: Dass das eine, was ihr machen könnt, was ganz simpel ist.
00:40:30: Das andere, was Ihr machen könnt ... schaut, möcht Ihr einen Beitrag machen?
00:40:36: Das kann eine Veranstaltung sein.
00:40:37: Das kann als Teil des Orgerteams sein.
00:40:40: Ihr könnt Plakate kleben und Flyer verteilen.
00:40:44: Wenn Ihr von tollen Radiosendungen wisst, die noch Gäste oder Gästen suchen, erzählt es weiter.
00:40:51: Meldet Euch gerne auf der Homepage ein Kontaktformular.
00:40:54: Da könnt Ihr mich erreichen!
00:40:56: Und jede E-Mail wird beantwortet.
00:40:58: Das machen hoffentlich ganz vieles, sodass ihr weiter wachsen und noch sichtbarer werden könnt.
00:41:04: Ja?
00:41:05: Ich habe eine wichtige Sache vergessen, die ihr auch schon jetzt machen könnt!
00:41:09: Wenn ihr bei einer Veranstaltung seid – und ihr habt Fotos gemacht – schickt sie uns.
00:41:14: Hintergrund ist wir möchten natürlich auch ein bisschen dokumentieren was passiert ist bei unserem diesigeringen Ausgabe des Festivals Und wir können nicht überall sein und deshalb freut es uns, wenn ihr irgendwie ein besonders schönes Foto habt oder fünf besonders schöne Fotos.
00:41:27: Schickt sie uns!
00:41:29: Wir können Sie auf der einen Seite nutzen zu dokumentarischen Zwecken weil natürlich dokumentieren wir was wir tun.
00:41:34: Wir sind der Queer History Month.
00:41:35: ich will nicht dass in dreißig Jahren jemand recherchieren muss was wir gemacht haben.
00:41:38: die sollen das einfach nur nachlesen müssen.
00:41:40: Das ist das eine aber das andere ist es fragen auch immer mal wieder Zeitungen an nach Wildmaterial oder auf Social Media.
00:41:48: möchten wir etwas posten oder ins unserem Newsletter Und dann tatsächlich Bilder aus unserer Veranstaltung zu haben hilft enorm.
00:41:56: Das ist auch etwas ganz Konkretes, was ihr machen könnt und wenn ihr wissen möchtet wo ihr sie hinsendet meldet euch über das Kontaktformular und ich lasse euch die E-Mail Adresse zukommen.
00:42:06: Unbedingt!
00:42:09: Jetzt inspiriert ihr mit eurer Veranstaltungen so viele Leute und Menschen und schafft diese Sichtbarkeit?
00:42:17: Was sind denn die Dinge, die dich
00:42:19: inspirieren?!
00:42:25: Ich finde es immer wahnsinnig spannend, Menschen kennenzulernen.
00:42:31: Jede Person ist anders und jede Person bringt andere Motivationen mit und eine andere Geschichte und andere Kompetenzen und andere Wünsche an die Veranstaltung.
00:42:40: Und was ich ganz am Anfang gesagt habe wie haben wir gestartet?
00:42:44: Mit Klinkenputzen tatsächlich hingehen und die Leute kennenlernen und die Geschichten so ein bisschen verstehen.
00:42:51: Das motiviert mich das macht mir Freude Und meine übergeordnete politische Motivation hatte ich glaube, auch schon mal ganz grob angesprochen.
00:43:01: Die queere Community ist unter Druck und was kann ich leisten?
00:43:06: Und das kann ich leisten!
00:43:07: Also ich möchte einen Beitrag leisten dass ich mich anschließend nicht fragen muss habe ich eigentlich alles getan um für meine eigenen Rechte einzutreten?
00:43:17: hab ich eigentlich Alles getan um die Rechte meiner queeren Community und aller Menschen in dieser Community einzutreten?
00:43:24: Und habe ich alles getan, um die Menschen zu vertreten, die vielleicht gerade nicht für sich eintreten können.
00:43:30: Aus welchen Gründen auch immer und das ist meine persönliche Antwort und meine persönlichen Motivation, die mich auch dahinter treibt.
00:43:41: Dass ich sage, dass es ein Beitrag den ich leisten kann und wo ich einen wirklichen politischen Einfluss sehe.
00:43:49: Die Joy ziehe ich aus dem Begegnung mit den Menschen.
00:43:52: Und diese Mischung aus Joy und politischer Motivation, das bringt mich auch an einem Sonntagnachmittag zu euch ins Radiostudio.
00:44:01: Das ist so toll, dass es andere Leute dazu inspiriert, zusammenzuarbeiten wie du das gerade für die Segala beschrieben hast, dass die Leute nicht einzeln vor sich hinwürsteln sondern es tatsächlich zu dieser Zusammenarbeit kommt weil das so wichtig ist immer und in den Zeiten die auf uns zukommen.
00:44:20: Vielen Dank, dass du einfach mal machen gemacht
00:44:23: hast.
00:44:24: Sehr gerne!
00:44:26: Vielen dank, dass ihr uns diese Plattform anbietet und vielen dank, das ihr vielleicht noch zu einer oder zwei Veranstaltungen geht?
00:44:32: Auf jeden
00:44:32: Fall
00:44:33: und
00:44:33: viel Erfolg euch für die Zukunft.
00:44:35: wir haben uns so gefreut mit dir sprechen zu dürfen.
00:44:38: Vielen Dank dir auch.
00:44:40: Danke gleichfalls
00:44:43: Du hast uns doch noch ein Songbild gebracht
00:44:45: oder?
00:44:46: Wir sind noch
00:44:46: gar nicht ganz
00:44:47: fertig.
00:44:48: Der Übergang zur modernen Zeit.
00:44:51: Ach Gott, ja!
00:44:56: Also... Das ist ein Lied von Sylvester You make me feel.
00:45:03: Wir springt jetzt wirklich aus wild aus den zwanziger Jahren rein in die siebziger Jahre.
00:45:07: Die Disco-Äre ist in vollem Gange Aber irgendwie... Disco ist jetzt auch schon ein bisschen da gewesen.
00:45:15: Und dann hat Sylvesta arbeitet in einem Club und hat dort den Toningenieur kennengelernt.
00:45:21: Und die beiden haben etwas ganz farbelhaftes ausgeheckt, sie haben nämlich noch Elektrobeat zu dem Discobeat gemischt und das Ganze in die Charts gespült.
00:45:30: Was das ganze queerhistorisch so interessant macht.
00:45:34: Silvester ist eine Person, die zwischen den Welten schwebt.
00:45:39: Rückblickend ist es immer schwierig Menschen Identitäten zuzuschreiben.
00:45:42: Deshalb sage ich mal Silvesta war kein Mann, war keine Frau sondern war Silvester und hat eine Sichtbarkeit gegeben für eine Personengruppe, die bisher in der Popmusik nicht vertreten war.
00:45:57: Und hat auch Sichtbarkeit in einem Video gegeben wo Silvesta in sehr unterschiedlichen modischen Kontexten auftritt was visuell herausgefordert hat Leute die bisher Männer gesehen haben und Frauen gesehen haben.
00:46:12: Und keine Idee davon hatten.
00:46:13: es gibt einen dazwischen oder ein außerhalb Und damit hat Sylvester Thürn aufgebrochen für ganz viele Menschen danach und hat Kraft gegeben, weil dieser Song war Nummer eins weltweit.
00:46:28: Ihr werdet ihn auch gleich alle erkennen – das ist ein queerer Klassiker!
00:46:33: Das Ganze, weil auch dort zwei Menschen gesagt haben einfach machen.
00:46:37: Ich habe eine Songidee, du hast einen geilen Beat, das packen wir zusammen Und daraus ist was ganz Großes geworden und eben nicht nur ein Hit, sondern eine erste Tür die sich geöffnet hat für Transvisibility.
00:46:50: Für eine Community, die bis dahin auch eingeboxt war in die Schule-Community und da ja gar nicht so richtig reinpasst!
00:47:00: Das auch noch mit viel Queerjoy zur Behaft... Ich mag dieses Lied so gerne.
00:47:06: deshalb vielen Dank dass wir das heute auch nochmal spielen.
00:47:09: Vielen Dank noch mal für diese Ausflug.
00:47:10: Ich habe gerade schon gedacht, wir sollten vielleicht eine Sendung machen zu queerer Musikgeschichte und da könnten wir uns die ganze Sendung über so queere Songs unterhalten!
00:47:19: Ich lade dich direkt nochmal ein.
00:47:21: Nein
00:47:22: als nach dem anderen aber danke für das Vertrauen.
00:47:26: ich hab auf jeden Fall
00:47:27: sehr viel gelernt
00:47:28: heute.
00:47:29: vielen dank dir noch einmal.
00:47:30: und wir hören jetzt you make me feel von Sylvester.
00:47:45: Ihr hört Alex Radio auf FSK in Hamburg.
00:47:49: Wir haben für euch noch eine weitere Ankündigung, im Mai ist wirklich einiges los!
00:47:54: Wir haben ja jetzt gerade ein ausführliches Interview zum Queer History Month gehört der gerade in Hamburg läuft mit vielen spannenden Veranstaltungen und es gibt Ende des Monats vom neunundzwanzigsten bis einundrassigsten Mai nochmal eine sehr spannende Veranstaltung das ist der feministische Kongress.
00:48:13: Wir haben von einer Person aus dem ORGA-Team dazu eine Ankündigung bekommen, die wir euch jetzt spielen werden.
00:48:19: Hallo!
00:48:20: Wir möchten Euch sehr herzlich zum zweiten feministischen Kongress in Hamburg einladen.
00:48:26: Dieser wird vom neunundzwanzigsten bis einunddreißigsten Mai im Bürgerhaus Wilmsburg
00:48:31: stattfinden.
00:48:33: Den gesamten Kongress über beschäftigen wir uns mit den Fragen wie sich Rechtsruckfaschisierung und Militarisierung auf verschiedene Bereiche der Gesellschaft auswirken und versuchen darin vor allem miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen.
00:48:50: Schon letztes Jahr haben wir den Kongress veranstaltet und haben uns gefragt wie sich eigentlich die Veränderung der letzten Jahre das Erstärken von autoritären Strömungen, von Rechten aber eben auch von antifeministischen Angriffen auf unsere Bewegung auswirkt.
00:49:09: Dieses Jahr wollen wir das Ganze noch vertiefen.
00:49:12: Wir haben dafür fünf verschiedene Themenschwerpunkte gesetzt, in denen wir alle der Frage nachgehen wie sich die aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen eben Faschisierung, Rechtsrück und Militarisierung auswirken.
00:49:28: Diese fünf Themenschwertpunkten haben am Samstag jeweils einen eigenen Themenkorridor und schauen dort mit verschiedenen Panels, mit extern Referierenden aber auch in Workshops genauer wie sich dies auswirkt.
00:49:44: Es gibt einmal den Bereich Männlichkeit, dann gibt es den Themischwerpunkt Antifemizide.
00:49:51: als drittes gibt das den zur reproduktiven Gerechtigkeit.
00:49:56: Dann haben wir Bildungspolitik und feministische Arbeitskämpfe.
00:50:01: Wir starten den Kongress mit einem Auftaktgespräch.
00:50:07: Sie ist Politik- und Bildungswissenschaftlerin, Genderforscherin, Rechtsextremismusexpertin.
00:50:12: Um beschäftigt sich seit Jahren mit Antifeminismus um seinen Akteur erinnern.
00:50:17: Wir wollen als Kongressorger mit ihr ins Gespräch gehen Und die von uns erarbeiteten Thesen zu den jeweiligen Themen Schwerpunkten besprechen und diskutieren.
00:50:28: Am Sonntag wollen wir Die Sachen, die wir über den ganzen Kongressen weg in unterschiedlichen AGs diskutiert haben nochmal zusammenfassen und stellen euch spätestens da aber auch das von uns erarbeitete Thesenpapier vor, wo wir noch mal versucht haben Diskussionsgrundlagen spannende Takes vielleicht auch streitbare Punkte zusammenzufassen mit denen wir gerne oder über die wir gerne mit euch ins
00:50:56: Gespräch
00:50:56: kommen.
00:50:58: Wir freuen uns auf jeden Fall zahlreich auf eurer Schein.
00:51:02: der Kongress ist kostenlos und spendenbasiert.
00:51:06: Wir haben eine Kinderbetreuung, falls notwendig schreibt uns gerne einfach eine E-mail.
00:51:12: Unsere E-Mail Adresse ist feministischer.kongress.hahatsystemausfall.org.
00:51:19: Falls ihr mehr Infos über den Kongress haben wollt findet ihr uns auf Instagram unter feministischekongresshaha
00:51:26: oder
00:51:27: auf unserer Webseite feministischercongresshah.de.
00:51:32: Bis dahin und ganz liebe Grüße!
00:51:44: Und jetzt die Buchrezension.
00:51:46: Ich stelle euch heute das Buch Kleine Schwächen von Megan Nolan vor, Das Buch ist in der ersten Auflage im Kiona-Verlag erschienen.
00:52:13: Viel wichtiger ist, was der Roman über die Menschen und ihr Umfeld erzählt.
00:52:19: Im Zentrum steht vor allem Lucius' Mutter Carmel.
00:52:23: Sie lebt mit ihrer Familie Anfang der neunziger Jahre in sehr armen Verhältnissen in London Und genau das prägt den ganzen Romanen.
00:52:31: Nolan zeigt nämlich sehr deutlich wie sehr klasse darüber entscheidet Wie Menschen gesehen werden.
00:52:38: Carmel und ihre Familie werden von Anfang an verurteilt Nicht wegen klarer Beweise, sondern weil sie arm sind.
00:52:45: Weil Sie nicht in das Bild einer guten Familie passen und weil andere schnell das Schlechteste in ihnen vermuten.
00:52:53: Ich fand besonders spannend wie der Roman Gewalt darstellt.
00:52:57: Es geht nicht nur um körperliche Gewalt oder um das mögliche Verbrechen selbst.
00:53:02: Viel häufiger zeigt sich Gewalt in kleinen Dingen In Demütigungen, in Vernachlässigung oder darin wir Menschen miteinander sprechen.
00:53:12: Die Figuren wirken oft emotional abgestumpft, fast so als hätten sie nie gelernt wie man mit näher oder Zuneigung umgeht.
00:53:21: Dadurch entsteht eine sehr bedrückende Atmosphäre.
00:53:25: Lucy selbst bleibt die ganze Zeit schwer begreifbar.
00:53:28: Mal wirkt sie verletzlich und verloren dann wieder kalt und distanziert.
00:53:34: Dadoch zwingt ein Buch dazu ständig die eigene Sicht zu hinterfragen.
00:53:39: Nolan macht es den Leser in nicht leicht, klare Urteile zu fällen.
00:53:44: Und genau das macht den Roman so interessant.
00:53:48: Sprachlich ist das Buch eher ruhig und nüchterngeschrieben.
00:53:51: Es gibt keine großen dramatischen Szenen oder spektakuläre Wendungen.
00:53:56: Stattdessen entsteht die Spannung durch Beobachtungen und durch die Beziehungen zwischen den Figuren.
00:54:03: Diese Zurückhaltung fand ich wirkungsvoll.
00:54:06: Für mich ist das Buch deshalb weniger ein Krimi als ein Roman über soziale Ausgrenzung und darüber, wie Menschen durch ihre Herkunft geprägt werden.
00:54:15: Nolan zeigt, wie eng Armut, Charme- und Gewalt miteinander verbunden sein
00:54:20: können.".
00:54:22: Das war die Buchrezension im Mai, May für Alex
00:54:27: Radio
00:54:28: Jeden dritten Sonntag im Monat von fünfzehn bis siebzehn Uhr auf FSK in Hamburg.
00:54:35: Und im Nachhinein könnt ihr die Sendung immer hören unter freie-radius.net und auf diversen Streamingplattformen.
00:55:05: Die Märzregierung beschließt eine Minireform beim Antidiskriminierungsrecht und löst damit keine Begeisterung aus.
00:55:19: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Allgemeingleichbehandlungsgesetzes AGG beschlossen, er seht unter anderem vor die Kirchenklausel einzuschränken und die Frist für die Geldenmachung der Ansprüche von zwei auf vier Monate zu verlängern.
00:55:36: Ansonsten sind die Änderungen aber eher klein.
00:55:40: Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und LGBTI-Aktivistinnen halten die Reform vorbei weitem zu kurz gegriffen.
00:55:48: Die unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman erklärte etwa der vorliegende Gesetzentwurf schließt punktuell einige Schutzlücken – etwa beim Schutz vor sexuellen Belästigungen.
00:56:02: Er wird aber dem Reformbedarf beim Diskriminierungsschutz in Deutschland nicht gerecht insbesondere mit Blick auf europäische Vorgaben und Standards.
00:56:13: Konkret kritisiert Ataman in einer Stellungnahme unter anderem, dass das Gesetz weiterhin keinen Schutz vor Diskriminierung durch staatliche Stellen biete – und den von Diskriminierungen Betroffenen den Schutz unnötig erschwere.
00:56:27: Das AGG bliebe somit weiterhin eines der restriktivsten Gesetze in Europa.
00:56:33: Ataman hatte u.a.
00:56:34: gefordert die Einspruchsfrist auf mindestens zwölf Monate und nicht wie vom Schwarz-Rot jetzt beschlossen, auf vier Monate zu verlängern.
00:56:46: Der LSVD
00:56:47: Plus sagt die Lücke ist seit Jahren bekannt.
00:56:50: auch LSV D plus Bundesvorstandsmitglied Alexander Vogt übte im Namen des Verbands scharfe Kritik an der Reform.
00:56:59: Der Beschlossenen Entwurf verbessere den Schutz vor Diskriminierung nur punktuell.
00:57:03: Für eine wirksames Diskriminierungsrecht braucht es den Mut, die seit Jahren bekannten Lücken endlich zu schließen.
00:57:11: So
00:57:11: folgt.".
00:57:14: So werde geschlechtliche Identität unter dem Merkmal sexuelle Identität eingeordnet.
00:57:19: Diese Zuordnung habe bereits zum Zeitpunkt des Inkrafttretens einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von nineteenhundertsechsundneunzig widersprochen und zu einem langwierigen Prozess zur Klarstellung bis zum Bundesarbeitsgericht geführt.
00:57:32: Auch an anderen Stellen wird geschlechtliche Identitäten nicht ausdrücklich
00:57:36: erwähnt.
00:57:37: Damit bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dies Benachteiligung entstehen lässt – das Betreffe auch nicht binäre Menschen, die im Gesetzentwurf gar nicht erwähnend wurden.
00:57:47: Das AGG war vor zwanzig Jahren beschlossen worden.
00:57:50: Immer wieder gab es Kritik, dass es im europäischen Vergleich recht schwach sei und wichtige Punkte etwa des Verbandsklagerecht
00:57:58: außenvorlasse.
00:58:00: Auch diese Reform wird diese Defizite nicht beheben.
00:58:06: Der Verfassungsblock sprach in einer Einordnung etwa von minimal invasiven Änderungen an dem Gesetz und kommentierte, man hätte dem AGG zu seinem runden Geburtstag schon eine etwas größere Torte backen können.
00:58:20: NRW – die schwarz-grüne Landesregierung will Menschen besser vor Diskriminierung durch die Polizei schützen.
00:58:27: Die Polizeigewerkschaft, FDP und der Philologenverband halten aber
00:58:31: nichts davon.
00:58:33: Der schwarz-grüne Landesregierung schlägt wegen des geplanten Antitätsdiskriminierungsgesetzes massiv Gegenwind
00:58:40: entgegen.
00:58:42: Die Gewerkschaft der Polizei GDP bezeichnete den Entwurf als Misstrauensgesetz, es gebe gar keine Schutzlöcke wie sie von dem Befürworterinnen des Gesetzes immer wieder ins Feld geführt werde, sagte GDP Landeschef Patrick Schlüter in Düsseldorf.
00:58:58: Landesantidiskriminierungsgesetz soll die rechtliche Stellung benachteiligt dagegen über staatlichen Einrichtungen des Landes stärken.
00:59:06: Laut dem Schwarz-Grün-Gesetzentwurf soll es künftig allen Landesstellen verboten sein, jemanden etwa aufgrund von antisemitischen oder rassistischen Zuschreibungen, Nationalität herkunft, Religion geschlecht sowie sexuelle Orientierung, Behinderungen
00:59:22: und Alter zu diskriminieren –
00:59:24: zum Beispiel bei einer Jobbewerbung.
00:59:27: Das im schwarz-grünen Koalitionsvertrag vereinbarte Gesetz soll in der zweiten Jahreshälfte in Kraft treten.
00:59:33: Für kommunale Behörden wird es allerdings nicht
00:59:36: gelten.".
00:59:38: Ich bin sicher, dass das Land des Antizidiskriminierungsgesetz einen wichtigen Beitrag zu unserer offenen und vielfältigen Gesellschaft leisten wird, erklärte Gleichstellungsministerin Verena Schäfer von den Grünen.
00:59:52: Wir schließen eine rechtliche Schutzlücke, um dazu beizutragen dass alle Menschen von Behörden und Institutionen gleich behandelt werden.
00:59:59: Sieher
01:00:00: habe sehr großes Vertrauen in die Arbeit der Polizei und aller anderen Beschäftigten des Landes.
01:00:05: Dennoch kann es in allen staatlichen Behörde und Instituation zu Diskriminierung kommen.
01:00:10: Dafür gelte aber das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes des Bundes nicht.
01:00:15: Diese Lücke werde in NRW mit dem neuen Landesgesetz geschlossen.
01:00:20: Die GDP, Landeschef Schlütersprach von einem verkorksten Gesetz vorhaben.
01:00:26: Das durch einen faktische Beweislastumkehr pauschal eine Misstrauenskultur gegen die Polizei und alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes schaffe.
01:00:35: Die FDP startete vor drei Wochen eine Petition gegen das Gesetz, die bisher von mehr als siebenundzwanzigtausend Menschen unterzeichnet worden sei.
01:00:46: Die Polizei in NRW hat sich in der Vergangenheit allerdings immer wieder queerfeindlich verhalten.
01:00:53: Im Kölner CSD-Besuch wurde etwa ein Schmerzensgeld in Höhe von ca.
01:00:56: fifteen Tausend Euro zugebildet, weil Beamte ihn fünf Jahre zuvor niedergeschlagen und als Schwuchtel beschimpft
01:01:03: haben sollen.
01:01:04: Dem Opfer war auf der Wache auch unrechtmäßig Blut abgenommen worden.
01:01:08: Nach sieben Stunden wurde er mitten in der Nacht in Unterwäsche freigelassen.
01:01:13: Seine Kleidung nästen die Polizei zuvor offenbar um sichertzustellen dass das Opfer friert.
01:01:21: Danach
01:01:22: klagte die Polizei mehrere Jahre lang gegen den CSD-Besucher, was unter anderem dazu führte, dass sich ein Richter bei dem Mann entschuldigte.
01:01:31: Befürworterinnen des Antidiskriminierungsgesetzes glauben das dann Opfer von Polizeigewalt nicht mehr unter derartigen jahrelang Schikan leiden müssen.
01:01:43: Übrigens!
01:01:44: Die verantwortlichen
01:01:44: Polizisten erhielten für diese Mobbingaktion keinerlei Strafen.
01:01:51: FDP Landes Die Folgen seien
01:02:03: mehr
01:02:04: Dokumentationsaufwand, erhebliches Missbrauchspotenzial und im Zweifel einzögern in entscheidenden Momenten.
01:02:12: Dem Widersprachministerin Schäfer.
01:02:14: Bloße Vermutungen reichten nicht aus – es müssten immer Indizien vorgetragen werden die eine Diskriminierung plausibel erscheinen ließen.
01:02:22: Nicht einzelne Beamte würden belang, sondern eine Beschwerde oder Klagerichte sich immer gegen die staatliche Institution.
01:02:29: NRW ist neben Schleswig-Holstein das erste Flächenland, dass ein Gesetz gegen Diskriminierung einführt.
01:02:36: Bislang gab es das nur im Stadtstaat Berlin – anders als NRW geplant auch für kommunale Behörden.
01:02:43: Dort zogen die Behördien bislang eine positive Bilanz.
01:02:46: Eine klare Gewelle oder missbräuchliche Verwendung ist bislange ausgeblieben.
01:02:50: Auch in Schleswig-Holstein kämpft die FDP trotz der guten Erfahrung aus der Bundeshauptstadt verbissen gegen ein derartiges Gesetz.
01:02:58: Zuletzt wurde dies im Landtag
01:03:00: behandelt.
01:03:02: Die frühere NRW Gleichstellungsministerin Josefine Paul von den Grünen
01:03:07: hatte argumentiert,
01:03:08: mit dem Gesetz soll eine Schutzlücke, die bisher bei Diskriminierung durch öffentliche Stellenbestehe geschlossen werden.
01:03:15: Das Gesetz SASS-Vorhaben soll Personen stärken, die etwa bei Anträgen oder einer Bewerbung in
01:03:21: einer staatlichen Stelle
01:03:22: aufgrund persönlicher Merkmale benachteiligt werden.
01:03:26: Im Grundsatz begrüßen etwa Wohlfahrtsverbände aber auch jüdische Beratungsstellen in einer Expertenanhörung des Landtags die Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes als wichtig und überfällig.
01:03:38: Nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes bleibt das Gesetz hinter seinem Anspruch zurück.
01:03:43: Es fehlten klare Verfahrensgrundlagen im Umgang mit Diskriminierungsbeschwerden.
01:03:48: Die Gewerkschaft werde kritisierte, dass das Gesetz nicht für Kommunen und kommunale Einrichtungen gelten solle.
01:03:55: Dazu passt eine Krise der Liberalen Mit Queerfeindlichkeit die FDP retten.
01:04:02: Der FDP-Politiker Martin Hagen, der unter einem FDP-Chef Wolfgang Kubicki neuer Generalsekretär der Liberal werden soll hält das von der Ampelkoalition verabschiedete Selbstbestimmungsgesetz für eine voke
01:04:15: Verirrung.
01:04:16: Eine Kubiki Hagen-FTP würde kaum dem Gendern das Wort reden, den Wechsel
01:04:22: des eigenen
01:04:22: Geschlechts
01:04:23: nach Laune
01:04:23: und Pfindlichkeit oder anderen Vogenverirrungen, schrieb der ehemalige bayerische Landtagsabgeordnete am Donnerstag auf.
01:04:32: Ex.
01:04:33: Hagen macht sich damit ein Kommentar der Augsburger Allgemeinen zu eigen der die Liberalen dazu aufforderte, nicht mehr nach links zu rücken.
01:04:42: Seit April-Zw.A.
01:04:44: ist der vierzeigjährige Geschäftsführer der weitrechten Denkfabrik
01:04:49: Republic
01:04:49: XXI
01:04:50: R.V.,
01:04:52: dessen Leiter Andreas Röder hatte der LGBTI Community im vergangenen Jahr eine staatliche Umgestaltung der Gesellschaft vorgeworfen und behauptet Gleichberechtigung überfordere die Demokratie.
01:05:07: Bei einer R-Einundzwanzig-Konferenz zum Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland durfte die transfeindliche Aktivistin Marie Louise Vollbrecht einen
01:05:17: Impulsvortrag
01:05:18: halten.
01:05:20: Auch Kubiki ist gegen das Selbstbestimmungsgesetz.
01:05:23: Bereits Ende März hatte Wolfgang Kubicki, dass SBGG in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift Sitzero angegriffen.
01:05:32: Die Reform der Ampelkommunikation entkurple die Frage der Geschlechtlichkeit vollständig.
01:05:38: von objektiven Tatsachen behauptete der ehemalige Bundestagsvizepräsident mit der aberwitzigen Folge, dass in unserem Personenstandswesen die Kategorie geschlecht keinerlei Aussagekraft mehr
01:05:52: besitzt.".
01:05:55: Das auch Minderjährige mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreterinnen ihren Geschlechtsantrag ändern könnten halte er weiterhin für einen schweren Fehler.
01:06:05: Wolfgang Kubicki kandidiert auf den Parteitag der FDP Ende Mai für zunächst ein Jahr als neuer Vorsitzender.
01:06:14: Am Ende dieses Jahres wird sich
01:06:15: zeigen,
01:06:16: ob es gelungen ist die FDP aus der Bedeutungslosigkeit herauszuführen, sagte der seventy-jährige der Welt am
01:06:23: Sonntag.
01:06:33: So das
01:06:34: war's schon wieder mit
01:06:37: Le Radio eurer queer feministischen Radiosendung
01:06:40: immer am dritten Sonntag im Monat von fünfzehn bis siebzehn Uhr.
01:06:46: Diesmal mit dem Queer
01:06:48: History Month,
01:06:49: hört's gerne nach
01:06:50: auf
01:06:50: preie-radius.net
01:06:53: oder
01:06:53: hört es auf
01:06:54: eurer Favorite Streaming Plattform.
01:06:57: Das nächste
01:06:57: Mal hört ihr uns wieder
01:06:59: am einundzwanzigsten sechsten.
01:07:02: Dann ist das Thema sehr geehrte
01:07:04: Herren!
01:07:05: Checkt´s aus!
01:07:06: Bis dann.
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